Kinder spielen Memory

Praxis Zweitspracherwerb

In diesen Kapiteln stellen wir bewährte Lehr- und Hilfsmittel für den Unterricht vor. Wir haben sie in unserem DaZ-Unterricht getestet und für hilfreich befunden. Ob sie auch für den Einsatz in der Klasse geeignet sind, bleibt jeder Lehrkraft überlassen zu beurteilen.

Praxis

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Anmerkung zu den folgenden Spielideen

  • Die Bilder und Wörter auf den  Foto-Memorys sind zufällig ausgewählt. Sie entstanden vor der Arbeit an unserem Projekt. Wir beachteten noch keine gezielten Auswahlkriterien ausser  dass sie aus dem Alltag berichten. Die Zusammenstellung der dazu passenden Wörter folgte noch nicht einem vorgegebenen Aufbau des Anfangswortschatzes. Nach unseren heutigen Kenntnissen würden wir die Spiele nach Themenkreisen gliedern. Wir belassen aber die Vorlagen auf der Webseite, da sie trotz der Mängel wertvolle Anregungen bieten.
     
  • Die neuen Memorys und Lottos entsprechen schon eher den Kriterien der Themenkreise und des Anfangswortschatzes. Manchmal war es aber auch da unumgänglich, zusammengesetzte Nomen zu gebrauchen. Die Möglichkeit zu eigenen Alternativen ist aber in den Vorlagen gegeben.
    Wir versuchten, eine grammatikalische Logik in die Wortkarten hineinzubringen und die Wortauswahl getreu der Erkenntnisse über den Zweitspracherwerb mit nicht variierenden Standardausdrücken zu gestalten.


  • Wir danken dem Autorenteam des Pipapo herzlich für die Idee des „Fragenleiterlispiels“. Wir haben das Spiel mit Freuden weiterentwickelt und einige Daz-Schüler haben lustige Fragen beigesteuert. Sie haben es mit Lust und Stolz ausprobiert. Endlich konnten sie der Lehrerin mal eine „freche“ Frage stellen. Das Spiel eignet sich (je nach Lesefähigkeit) ab der 2. oder 3. Klasse bis in die 3. Oberstufe. Es löst die Zunge, niemand bleibt unbeteilig. Die Fragen sollen - wenn immer möglich - mit einem ganzen deutschen Satz beantwortet werden. | 


Anmerkung zu den Kapiteln Lehrmittel, Materialien und Multimedia

  • In diesen Kapiteln stellen wir bewährte Lehr- und Hilfsmittel für den Unterricht vor. Wir haben sie in unserem DaZ-Unterricht getestet und für hilfreich befunden. Ob sie auch für den Einsatz in der Klasse geeignet sind, bleibt jeder Lehrkraft überlassen zu beurteilen.

Links zu diversen Ideen und Lehrmitteltipps

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Flyer mit 7 Forderungen

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1.
Die ersten Tage sollen in Hinblick auf das neu angekommene Kind geplant werden - wir heissen es willkommen.
Pädagogik des Ankommens

2.
Die pädagogische Arbeit mit mehrsprachigen Kindern hat die Integration (nicht die Homogenisierung) zum Ziel.
Pädagogik des Ankommens

3.
Die bewusste und konsequente Verwendung der Standardsprache (durch Lehrkräfte und Mitschüler/innen) ist ein Muss für das Erlernen der Zweitsprache.
Zweitspracherwerb

4.
Das Benutzen eines limitierten Wortschatzes in den ersten Wochen  ermöglicht dem Kind das Hörverstehen.
Anfangswortschatz |

5.
Die Förderung und Wertschätzung der Erstsprache, des kulturellen Mehrwissens, der mitgebrachten Erfahrungen und Ressourcen sind wichtige Voraussetzungen für den erfolgreichen Erwerb der Zweitsprache.
Zweitspracherwerb

6.
Jedes  Kind hat ein Anrecht von Anfang an auch im Klassenverband sinnvoll und dem Sprachstand entsprechend beschäftigt und gefördert zu werden.
Praxis

7.
Die Zusammenarbeit zwischen  Klassen-, DaZ- und HSK-Lehrpersonen ist  Voraussetzung für eine erfolgreiche Integration.
Rahmenlehrplan HSK